Meine Helmcamera




Man nehme eine alte Camera mit Video in, eine Fingercamera und schon kanns los gehen.
Für mich war wichtig, dass ich die Camera komplett am Körper trage, so dass ich flexibel beim ein und aussteigen bin.
Um dies zu realisieren mußte ein genau passendes Gehäuse für das Recorderteil her. Nach langer Suche wurde ich fündig.
Die Fingercamera hat eine eigene Stromversorgung. Damit diese nicht ständig läuft, wird sie über den externem Mic-Anschluss des Recorders und einer kleinen Schaltung betätigt.



Damit ich die Camera unter der Fahrt an und aus schalten kann, hab ich mir eine Lanc Fernbedienung gekauft. Da die Fernbedienung nicht Wasserdicht war und es schwer war, diese Wasserdicht zu bekommen, beschloss ich, das ganze auseinander zu bauen und so viel wie möglich im Gehäuse zu integrieren. Somit wanderte die ganze Elektronik ins Gehäuse, nur der Taster und die Status-LED ist außerhalb des Gehäuses. In flüssigem Silicon wurde der Schalter versiegelt. Dannach wurde das ganze nochmals mit festerem Silikon ummantelt.



Im nächsten Schritt wollte ich trennbare wasserdichte Kabel, um jederzeit die Camera vom Recorder trennen zu können. Alle Kabel wurden soweit abgelängt, die nötigen Löcher ins Gehäuse gebohrt und die Kabel eingezogen. Nun wurde alle nötigen Stecker für den Recorder angelötet und die Löcher mit Silikon abgedichtet.



Nun wurden die Kabel auf der Cameraseite auch noch abgelängt und verlötet. Für die Camera wurde mit einem 2K-Knet ein Adapter für den Helm geformt und die Camera mit einem Klettband fixiert. Fertig ist die Helmcamera!!!





Der Recorder befindet sich in der Fronttasche meiner Schwimmweste. Das ermöglicht mir, jederzeit aus dem Boot zu steigen.
Die Camera kann jederzeit an und aus geschaltet werden, Rückmeldung bekomme ich durch die LED.


Pitzbach